Archiv für September 2009

Friedensbewegung zu Protesten im ganzen Land aufgerufen

Dienstag, 08. September 2009

Aktionstag der Friedensbewegung am Mittwoch, 9. September 2009
Schluss mit dem Krieg!
Verteidigungsminister Jung muss zurücktreten
Bundeswehr raus aus Afghanistan
Bei einem Luftangriff der NATO-Truppe ISAF auf von Taliban entführte Tanklastwagen sind am 4. Sept. in Nordafghanistan dutzende Menschen getötet worden. Der deutsche Kommandeur, der den Angriffsbefehl gab, bedauert das Massaker; Verteidigungsminister Franz Josef Jung leugnet hartnäckig, dass Zivilpersonen zu Schaden gekommen seien und behauptet, es seien “ausschließlich Taliban getötet worden”. Doch das glaubt außer ihm keiner. Selbst der oberste NATO-Kommandeur in Afghanistan, US-General Stanley McChrystal, der sich vor Ort erkundigte, sprach davon, dass es zivile Opfer gegeben habe. Der afghanische Präsident Hamid Karsai sprach von rund 90 Toten und Verletzten.

Dieser neuerliche “Zwischenfall” belegt aus Neue, dass es sich in Afghanistan nicht etwa um einen “Stabilisierungseinsatz” handelt (so noch am 4. September der Sprecher des Verteidigungsministers), sondern um einen veritablen Krieg. Einen Krieg, der immer härter und grausamer geführt wird und in dem zivile Opfer an der Tagesordnung sind. Jahrelang haben uns die Politiker der Regierungskoalition einzureden versucht, im Norden Afghanistans, wo die Bundeswehr “Aufbauarbeit” leiste, sei die Lage ruhig; gekämpft werden nur im Süden und Osten des Landes. Auch diese Lüge ist längst an der rauen Wirklichkeit zerplatzt. Es wird Zeit, dass der zuständige Minister wegen andauernden Lügens seinen Hut nimmt.

Der Zweite Weltkrieg, an dessen Beginn vor 70 Jahren am 1. September erinnert wurde, dauerte weniger als sechs Jahre. Der Krieg des Westens in Afghanistan geht im Oktober ins neunte Jahr. An diesem ungleichen Krieg sind insgesamt 40 Staaten mit Soldaten und modernstem militärische Gerät beteiligt. Weder konnten sie den Gegner in die Knie zwingen, noch konnten sie sichtbare Erfolge im Kampf gegen die Kriegsökonomie (Drogenanbau) erzielen, von wirtschaftlichem Aufbau in scheinbar “ruhigeren” Zonen ganz zu schweigen. Bedenkt man, dass dem jetzigen Krieg ein 20-jähriger Krieg und Bürgerkrieg vorausging, dann kann man ermessen, wie sehr die Bevölkerung des Landes darunter zu leiden hatte und hat.

Verteidigungsminister Jung und die ganze Bundesregierung sollen sich nicht weiter in die Tasche lügen: Es wird keinen zivilen Aufbau geben, solange das ausländische Militär in Afghanistan bleibt. Humanitäre Hilfsorganisationen wie caritas, Welthungerhilfe, medico, Kinderhilfe Afghanistan u.a. klagen seit Jahren darüber, dass die Verquickung von ziviler Hilfe und militärischem “Schutz” die zivile Hilfe verunmöglicht. Der Verband Entwicklungspolitik Deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. (VENRO) kritisiert schon länger, dass sich die humanitäre Hilfe “im Windschatten militärischer Interventionen” einzuordnen hat. Der Verband fordert eine strikte Trennung von militärischen Aktionen und humanitärer Hilfe. Auch der Vorsitzende der Welthungerhilfe nannte vor wenigen Tagen die “zivil-militärische Zusammenarbeit” einen “Sündenfall” und forderte deren strikte Trennung.

Wenn es aber richtig ist, dass zivile Hilfe nur dort ankommt und wirklich hilft, wo kein Militär ist, dann ist es nur konsequent, wenn sich das Militär ganz aus Afghanistan verabschiedet. Dies entspricht im Übrigen dem eindeutigen Mehrheitswillen der Bevölkerung in Deutschland, wie zahlreiche Umfragen immer wieder bestätigten. Der Bundestag sollte – in Abkehr seiner bisherigen Politik – die Initiative ergreifen und sich endlich für ein Ende des Bundeswehreinsatzes einsetzen. Dies entspräche dem Willen der Bevölkerung.

Die Friedensbewegung ruft in diesen Tagen im ganzen Land zu Aktionen zur Beendigung des Afghanistankrieges auf.

Wir fordern

* den Rücktritt von Verteidigungsminister Franz Josef Jung,
* den sofortigen Rückzug der Bundeswehr aus Afghanistan,
* die Verstärkung der ausschließlich zivilen Hilfe, und zwar dort, wo dies von der afghanischen Bevölkerung gewünscht wird.

Quelle: www.uni-kassel.de

Alle Gelbe-Treffen im August 2009 in Nürnberg

Dienstag, 01. September 2009

Hallo nochmals,
unsere Treffen im August waren auch sehr zahlreich und lebendig. Und was mich auch freut ist, dass wir seit ca. 3 Monaten immer draußen vorm Cafe Brown`s sitzen und nach ca. 23:00 Uhr dann teilweise noch bis 02:00 Uhr im “Bäckerhof” weiter machen konnten.
Also wenn jemand nicht gleich ab 18:00 Uhr kommen kann, so ist trotzdem noch genügend Zeit zur Verfügung um noch viel mit zu bekommen….
Schön auch, dass immer wieder Leute vom SchallundRauch-, sowie Infokrieg-Stammtisch vorbei schauen. Wir haben ja alle das gleiche Ziel, nämlich Wahrheitsfindung, Informations- und Gedankenaustausch und Aufklärung (nach innen und außen).
Am 5.8.2009 waren Moni, Yvonne, Jörg, Dieter, A., Marion, Kunigunda, Stefan und ich dabei (9).
Am 12.8.2009 Yvonne, Jörg, Katja, Colin, Moni, Birgit, Marko, Stefan, Niki, Harald und ich (11).
Am 19.8.2009 Katja, Colin, Yvonne, Jörg, Moni, Birgit, Frances, Frank, A., Jörg2, Marion, Patty, Sofia und ich (14!).
Am 26.8.2009 Moni, Yvonne, Jörg, Marion, Iva, Lars, Jörg2, Niki und ich (9).
Schauen wir mal wie lange “das System” noch zusammen hält und die Dinge scheinbar “normal” laufen. Spannend ist es auf jeden Fall!
Wann wird was wie passieren? Wie schaut es für einen selber mit Freunde und Familie aus? Was kommt dann? Wie lange dauert das Chaos?
Was wird alles betroffen sein? Welche Chancen öffnen sich? Was tut man?
Wichtig ist Vertrauen, Zuversicht, Flexibilität, richtig denken und fühlen, und natürlich die sozialen und versorgungsmäßigen Kleinstrukturen, die einen tragen werden.
Einige von uns zieht es nach Südamerika mit allen Konsequenzen, andere finden gerade hier einen guten Platz.
Nun lass ich es mal gut sein, bis denn Grüßle Naturseele

Treffen in Nürnberg am 15.7.09, 22.7.09, 29.7.09

Dienstag, 01. September 2009

Hallo ihr Lieben!

Nun mal wieder nach längerer Schreibpause will ich euch wissen lassen, dass es unsere Treffen jeden Mittwoch nach wie vor gibt und auch weiterhin geben wird!
Auch wenn ich nicht mehr sooft dazu komme einen Bericht zu schreiben, treffen wir uns hier in Nürnberg doch regelmäßig und auch recht zahlreich. Und dies wäre nicht der Fall, gäbe es nicht den informativen, bereichernden Austausch, das gegenseitige Helfen und Verstehen, den gemeinsamen Weg und Suche, und dass man sich immer weiterbewegt und verändert. Ich kann für mich und bestimmt auch für viele andere hier sagen, ich bin sehr dankbar für die vielen tiefen Gespräche und die ebensolche Begegnungen mit tollen Menschen!
Man lernt besser mit den Umständen zurecht zu kommen und sich und andere auf das Kommende vorzubereiten.
Seit über ein Jahr treffen wir uns nun regelmäßig und haben bestimmt auch schon viele “anstubsen” und informieren können.
Am 15.07.2009 waren Birgit, Moni, Jörg, Yvonne, A., Niki, Jörg2, Harald, Stefan, Marion, Marko und ich, also 12 da, die Themen und Gespräche zu vielseitig, um sie hier alle anschneiden zu können. Eines möchte ich dennoch erwähnen, und zwar das Projekt Wandsdyke Path am 25.Juli 2009. Da geht es darum, unsere Mutter Erde durch gleichzeitige, gemeinsame Meditationen an vielen verschiedenen Plätzen, Frieden, Liebe und Licht zu schenken und gute Kräfte zu aktivieren. Unsere Möglichkeiten und Gedanken- sowie Gefühlskräfte werden unterschätzt!
Am 22.07.2009 war ich krank und konnte nicht kommen, aber Jörg, Moni, Jürgen und Marion haben die Stellung gehalten.
Am 29.07.2009 waren Moni, A., Jörg, Marion, Frances, Birgit und ich da.
Die Fortsetzung für August folgt noch.
Liebe Grüßle, Naturseele